Header_Services.jpg

Frühe Phasen der Entwicklung – Phase I und Ib

Die Phase I der klinischen Forschung verändert sich derzeit. Immer häufiger werden schon in frühen Phasen der Medikamenten-Entwicklung neben gesunden Probanden auch Patienten eingebunden. Man spricht in diesem Zusammenhang von "adaptiven Designs". Hintergrund ist, den Weg von der Erstanwendung am Menschen (first time in human) zum "proof of concept" möglichst zu verkürzen. – Und hier kommt emovis ins Spiel. Als Studienzentrum mit der wertvollen Kombination aus 1. Kompetenz und "dedication" sowie 2. der Fähigkeit, qualitätvoll, sorgfältig und schnell viele Patienten zu rekrutieren.

Phase I – Pharmakokinetik und Pharmakodynamik

"Was macht der Körper mit der Substanz?" und "Was macht die Substanz mit dem Körper" – das, und die Verträglichkeit, sind die Fragen, die in der klinischen Arzneimittelprüfung in Phase I geprüft werden. Die Fachwelt spricht im ersten Fall von "Pharmakokinetik" und im zweiten von "Pharmakodynamik". Zur Überprüfung dieser Fragen reichen in der Regel 80 bis 100 gesunde Probanden, allerdings werden zunehmend auch einzelne Patienten der relevanten Indikation mit einbezogen.

Station "Schlaflabor" – Kasernierung mit Wohlfühlatmosphäre

Ehrlicherweise sei gesagt, dass die Einrichtung des Schlaflabors ohne Blick auf Studien der Phasen I und Ib erfolgt ist. Schlafstudien zu Insomnie, Restless Legs, Migräne und Depression sind und waren das übliche Geschäft im 4. OG von emovis. Allerdings können diese Projekte auch einmal pausieren, wenn eine spannende Phase-Ib-Studie umgesetzt werden soll. Denn in diesen Projekten wird das Schlaflabor von emovis zur "Station". Bis zu drei Probanden werden stationär aufgenommen und kaserniert. In angenehmer Wohlfühlatmospäre verbringen die Probanden den Studienzeitraum und  dürfen sich natürlich nur unter Aufsicht bei Spaziergängen im Kiez rund um das Studienzentrum bewegen.